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Kathi Bauer schrieb am 04.06.2005 um 16:31:

Lieber Karpantis,

Du mußt dich nicht entschuldigen, weil Du keine E-Mail-Adresse hast.


Ich habe allerdings schon länger eine Vermutung, wer hinter Deinem Pseudonym steckt. Ich habe vor längerer Zeit einen Brief bekommen, in dem einige der Gedanken steckten, die Du in deinem ersten Gästebucheintrag geäußert hast.

Diese Vermutung wurde bestätigt, als ich vor kurzem einmal im Forum der Kolleg-Homepage geschmökert habe.

Zu diesen Einträgen gäbe es viel zu sagen. Aber das würde den Rahmen dieses Eintrages wohl sprengen.


Ein paar Dinge möchte ich allerdings doch loswerden:

Einmal - Du schreibst wirklich wunderschön. Ich habe Literatur, Gedichte immer gemocht, und die Schönheit deiner Formulierungen ist immer wieder beeindruckend.

Zum zweiten - Ich sitze seit langem an einer Antwort auf deinen Brief. Bitte verzeih, es gibt dieses Mal keinen speziellen Grund, dass es so lange dauert. Ich bin nur manchmal so eine Trödlerin.

Zum dritten - Am 08.05. gibt es einen Eintrag im Kolleg-Forum Hohe Dichtkunst. Er beginnt "Vergiss nicht den Weg". Ich würde ihn gerne auf Sofias Homepage übernehmen, weil er so positiv, so wunderschön, voller Hoffnung und auch voller Frieden ist. Darf ich?


Und dann möchte ich Dir etwas schenken, ganz persönlich nur für Dich. Da ich meine, dass Du die Klassiker liebst, wird es Dir vielleicht gefallen.

Es ist ein Gedicht von dem griechischen Dichter Kavafis. Ein Freund hat es für mich übersetzt lange, bevor Sofia existierte. Das Gedicht hat mich seitdem begleitet, und ich möchte es an Dich weitergeben:

Ithaka

Wenn du dich auf den Weg machst nach Ithaka

bete, dass der Weg dorthin lange sein wird,
voller Abenteuer und Wissen;
die Meeresungetüme und Zyklopen,
fürchte sie nicht.
Solches auf deinem Weg wirst du nicht antreffen,
wenn dein Denken aufrecht bleibt, wenn erlesene
Bewegung den Geist und den Körper berühren.


Die Meersesungetüme und Zyklopen,
den entzürnten Poseidon wirst du nicht antreffen,
wenn du sie nicht in deiner Seele trägst,
wenn deine Seele sie nicht vor dir aufbaut.

Bete, dass der Weg dorthin lange sein wird!
Viele sollen die Sommermorgen sein

an welchen mit Genugtuung und Freude
du wirst einpassieren in Häfen, erstmalsgesehene;
um stehenzubleiben vor phönizischen Läden
und um der guten Waren zu erstehen:
Perlen und Korallen, Bernstein und Ebenholz
und Wohlgerüche jeder Art - je mehr du kannst, Wohlgerüche und Spezereien.

In ägyptische Städte sollst du ziehen
um zu lernen und zu lernen von den Gelehrten.

Immer im Sinn haben sollst du Ithaka.
Das Ankommen dort ist deine Bestimmung.
Aber eile die Reise dorthin nicht.
Besser ist's, wenn sie viele Jahre dauert
und ein Greis schon, ankommst auf der Insel.

Reich von allem was du erstanden hast auf der Reise
und nicht erwartend, dass sie dir Reichtümer gibt.
Ithaka gab dir die schöne Reise
ohne sie wärst du nicht aufgebrochen,
anderes hat sie dir nicht mehr zu geben.

Und wenn du sie arm findest,
Ithaka hat dich nicht betrogen.

So weise wie du wurdest, angetan mit solcher Erfahrung,
bereits wirst du es verstanden haben,
die Insel Ithaka, was sie bedeutet.

Kavafis

Ich wünsche Dir eine schöne Zeit und ich arbeite weiter an meinem Brief. Irgendwann wirst du ihn schon bekommen, ja?

Liebe Grüße

Kathi

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Karpantis schrieb am 29.05.2005 um 20:12:

bzgl. Danke

Leider haben wir bei uns ein kleines Problemchen, was die Email angeht. Ich befürchte, dass ich somit keine Adresse angeben kann, obwohl ich gern würde... ich bitte darum um Verzeihung.


IP:Logged

Kathi Bauer schrieb am 27.05.2005 um 09:42:

Danke

Wir möchten jetzt einmal Danke sagen - für Eure lieben Worte, dafür, dass Ihr Euch an Sofia erinnert.

Dadurch, dass sie nicht ganz vergessen ist, helft Ihr auch uns. Es tut so gut, zu spüren, dass sie Spuren hinterlassen hat, die Spuren eines jungen und intensiven Lebens.


Ein besonderes Dankeschön an Karpantis, den wir über E-Mail nicht erreichen können. Schon Dein erster Eintrag war wunderschön. Der Gedanke, dass Du Sofia irgendwann wiedersehen wirst, über dem Regenbogen, wenn sie lacht .... Der hat mich wochenlang begleitet.

Auf Sofias Grab liegt ein Stein, den ihr Vater von einer seiner Reisen mitgebracht hat. Ich habe diese Textstelle vom Regenbogen auf einen Zettel geschrieben und unter den Stein gelegt, habe auch dazu geschrieben, dass sie ein Geschenk von Karpantis ist.

Vielleicht nur ein Ritual, wer weiß! Vielleicht nimmt Sofias Seele aber auch wahr, dass wir sie vermissen.

Ich habe jedenfalls oft den Eindruck. Es kommt immer eine Antwort, wenn ich in Gedanken mit ihr spreche.


Nochmals ein Dankeschön an Euch - und Dein letzter Gästebucheintrag, lieber Karpantis - so traurig er ist, so tröstlich ist er auch - er wird uns sicher noch eine Weile begleiten.

Liebe Grüße
Kathi mit Franco und Ludwig

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Karpantis schrieb am 06.05.2005 um 21:05:

Nachdenklichkeit

Es gibt Dinge, die verstehen wir nicht, auch wenn wir einen kurzen, kühlen Moment der Klarheit für uns haben. Was vermögen wir schon, in die Seele eines Menschen zu schauen? Doch nur genauso wenig, wie durch eine Ziegelwand hindurchzublicken, die Augen eines Jeden können schwarz und leer erscheinen bei dem Versuch, ihnen beim Erzählen zuzuhören. So schrecklich erscheint eine Zeit, in der man vermisst und doch loszulassen versucht. Und hier wünsche ich alle Stärke und alle Kraft, die ihr dafür aufwenden müsst, ohne dabei den Mut zu verlieren.


Grüße...

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Eine Freundin schrieb am 15.04.2005 um 22:52:

Unsere gemeinsamen Jahre

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob und was ich auf Sofias Homepage schreiben soll, aber jetzt bin ich zu einem Ergebnis gekommen. Ich möchte über unsere unvergessene gemeinsame Zeit und Freundschaft berichten.

Zum ersten Mal sah ich Sofia in der ersten Klasse. Sie war die beste Freundin meiner Banknachbarin Vikoria. Zu dieser Zeit hatten wir eigentlich keinen engeren Kontakt-man kannte sich halt. Wir bestritten die Grundschule gemeinsam und dann trennten sich unsere Wege, denn Sofia wechselte die Schule und ging aufs Gymnasium. Naja, nach zwei Jahren kündigte sich unsere gemeinsame Firmung an und wir trafen uns wieder in der Firmgruppe unserer gemeinsamen Freundin Julia. Ich denke, dieser Zeitpunkt war der Anfang einer wunderbaren Freundschaft. Wir waren zu fünft: Sofia, Julia, Eva, Jutta und ich. Es war wirklich wunderbar und wir haben soviel scheiß gemacht und zusammen durchgestanden. Sofia hatte immer ein offenes Ohr für jeden und jedes Problem. Ich traf mich oft und gerne mit ihr. Wir fünf haben auch immer Frauenabende oder Kochpartys veranstaltet.
Auf Frauenfaschings traf man uns auch fast immer gemeinsam an. In unserer Stammbar trafen wir uns auch meist jeden Freitag. Ich habe sogar mit Sofia, die ja sehr schriftstellerisch begabt ist, sgar eine Zeitschrift über uns alle verfasst. Leider konnte es nie jemand lesen. Auch meine erste Party bestritt ich mit ihr. Ich erinnere mich noch, als wäre es heute gewesen: Night of Flames, die Erste Hallenparty in Nandlstadt mit diesem Namen. Es war im April 2002 und wir vier mussten Sofia davon überzeugen, dass sie unbedingt mitgehen soll-sie war nicht so ein Partyfreak. Doch wir haben sie überzeugt. Leider oder Gott sei dank, ich weiß es ehrlich nicht. Dort traf Sofia einen jungen Mann, der ihr Leben veränderte oder zumindest damit anfing. Dieser Mensch war ganz anders als sie. Sofia schmiss ihre ganzen Lebensvorstellungen über Bord. Warum weiß ich bis heute nicht. Ich weiß nur, besagter Mann war ein Arbeitskollege von meinem jetztigen Freund und ich habe Sofia zu verdanken, dass ich seit beinahe drei Jahren glücklich vergeben bin. Der junge Mann verließ bald darauf die Umgebung und zog nach Kiel. Für Sofia brach eine Welt zusammen, der Schock saß tief. Wir haben alles versucht diesen Menschen ausfindig zu machen, aber leider vergebens. Sonst wäre vielleicht alles anders gelaufen. Sofia traf ich eigentlich nach diesem Umzug noch häufig. Wir trafen uns immer an unserer Ecke und gingen shoppen, fast täglich und da ich ja einen Freund hatte immer weniger.

Wir erzählten uns alles, dachte ich zumindest, doch wenn ich heute darüber nachdenke frage ich mich, was denn schiefgelaufen ist. Waren wir doch nicht die Freunde, auf die man sich verlassen kann? Denen man alles erzählen kann? Zu denen man mit Problemen kommen kann?
Ich habe auf diese Fragen immer noch keine Antwort gefunden. Naja, weiter gings mit kurzen Treffen und wenig Gesprächen. Im Jahr des Unglücks wendete sich das Blatt komplett. Sofia war nicht mehr die Alte, ihre Vorsätze, ihr Leben, alles weg. Sie sagte noch: "Ich will nicht alt werden" und "Was für ein scheiß Jahr, ich baue nur noch Mist". Hätte man etwas ahnen können oder sogar müssen? Sofia hat im letzten Jahr viele Erfahrungen gemacht, mit den Männern, einige unerfreuliche, aber auch gute, soweit sie davon erzählte. Sie kam oft zu uns und fragte uns, was sie denn anders machen könnte um z.B. ihren Ruf und ihr Lebensziel wieder herzustellen. Wir gaben ihr die Antworten, so wie wir dachten, aber einige Tage später kam sie immer zu uns und sagte, sie hätte es wieder nicht geschafft. Dann kam ihr Führerschein, der ihr immer sehr wichtig war. Leider schaffte sie ihn nicht, das war der nächste Bruch für sie im Leben. Jahresende kam immer näher... Keiner von uns bemerkte eine Veränderung. Ich fuhr an Weihnachten über Neujahr in Urlaub. An Weihnachten kam mir das erste Mal etwas komisch vor: Sofia dachte normalerweise immer an ihre Freunde, ob Weihnachten, Ostern oder Geburtstag, aber in diesem Jahr gab es keine Reaktion. Dann kehrte ich Anfang des Jahres nach Nandlstadt zurück und erfuhr per Telefon von meinem Bruder die schreckliche Nachricht: Sofia ist tot. Sie hat sich das Leben genommen. Ich war so schockiert. Ich konnte es einfach nicht glauben. Doch es wurde von ihren Eltern bestätigt.

Tja was kam dann? Wut, Enttäuschung, Trauer... Ich konnte es nicht verstehen!
Sofia, wir waren doch für dich da!!!
An dieser Stelle möchte ich noch einmal sagen, dass du, Sofia, echt eine tolle Freundin warst. Wir hatten soviel Spaß und ich hoffe, da wo du jetzt bist, bist du glücklich und zufrieden.
Ich weiß, liebe Kathi, lieber Franco, das für euch eine Welt zusammengebrochen ist. Deshalb habe ich es nie geschafft euch zu besuchen. Kurz und gut: Ich war zu feige. Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel, aber es hängen soviele Erinnerungen daran.

Ich wünsche euch beiden trotz alledem dass das Leben weitergeht. Sofia, denke ich, wird immer in unseren Herzen bleiben!!

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Sandy schrieb am 23.03.2005 um 12:15:

-.-

Ich möchte mein Beileid dazu aussprechen, doch leider bleibt bei mir eine Frage und zwar, woran sie gestorben ist? Ich möchte nicht indiskret sein, aber dann lassen sich die Gedichte vl. besser nachvollziehen für mich :)

Liebe Grüße

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Stephanie Schmidmair schrieb am 18.01.2005 um 13:02:

Gedanken nach deinem Tod

SOFIA



immer unvergessen


Für dich, Sofia



Jeden Morgen wache ich auf und hoffe dass dieser Alptraum zu Ende ist, dieser Alptraum der mit deinem Todestag begonnen hat.

Es ist etwas Unfassbares passiert, du hast dein Leben selbst beendet, du wolltest und konntest dich deinem Leben nicht mehr stellen, die erdrückende Last um das schwere Rätsel deines Todes hat mein Leben verändert.


Von diesem Tag an, hat sich alles verändert, die Welt hat sich einmal um mich gedreht, ist über mich zusammen gestürzt und seitdem versuche ich mich von dem Schotterhaufen frei zukämpfen. Was mir aber gar nicht gelingt, in keiner Weise, denn dieses neue andere Leben, ein Leben ohne dich, ein Leben mit deinem Tod erfordert soviel Kraft, soviel Mut, was mir zeitweise abhanden gekommen ist.

Ständig bist du in meinen Gedanken und ich frage mich immer wieder, warum, warum du gerade so handeln musstest, warum ich die Gefahr um dich, nicht erkannt habe, wie ich nur so blind und arglos sein konnte. Durch dieses andere Leben ist mir bewusst geworden, das dein Schmerz, den du aushalten musstest so groß war, das er die Todessehnsucht in dir geweckt hat und das dieser Wunsch so mächtig wurde, das dir keine andere Wahl blieb und du dir diesen Wunsch erfüllen musstet.

Ich weiß, dass du für dich in diesen Moment genau die richtige Entscheidung getroffen hast, dass du den Schmerz in dir nicht mehr ertragen konntest und dass du nur deinen Seelenfrieden und endlich deine Ruhe haben wolltest.


Dir fehlte die Kraft dich mitzuteilen, dich zu öffnen, um Hilfe zu bitten, ich denke, du wusstest selber nicht genau, was mit dir geschehen ist.

Ich habe an dein Leben geglaubt und du auch, du wolltest leben, aber es war nicht dein Leben.

Deine Angst vor dem Leben, war größer, als die Angst vor dem Tod, mit dir ist so vieles gestorben.

Das andere Leben ist inhaltslos geworden, der Sinn des Lebens ist verschwunden und auch die Zukunft ist verloren gegangen, aber ich werde lernen müssen, dem anderen Leben einen tieferen Sinn zugeben, damit dein Tod etwas bewirkt hat.

Die Zeit vergeht, obwohl sich kaum etwas vorwärts bewegt hat, ich lebe mit der Erinnerung, sie ist das kostbarste Geschenk, was du hinterlassen hast.




Man sagt es lässt nach, es wird sich verändern, obwohl es mich ein Leben lang begleiten wird, ich werde begreifen lernen müssen, dein Tod ist endgültig.


Dies ist ein Auszug aus meiner Internetseite, den ich hier ins Gästebuch stellen will, weil es mich alles so sehr an Sofia erinnert...Das sind die Gedanken nach Sofias Tod, die sehr schwer in Worte zu fassen waren! ICH VERMISSE DICH!!!

Stephanie Schmidmair

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Stephanie Schmidmair schrieb am 22.12.2004 um 15:09:

Liebe Kathi Bauer und lieber Franco Bauer,

ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2005!
Ich weiß, dass das alles für sie nicht leicht ist, gerade Weihnachten ohne Sofia zu feiern... schon ein komisches Gefühl! Letztes Jahr hat mich Sofia an Heilig Abend angerufen! An diesen Moment denke ich zur Zeit immer wieder! Dies war auch das letzte Mal, wo ich mit Sofia gesprochen hatte! Ich stand im Bad, wollte mich gerade fertig machen für die Kirche auf einmal klingelte das Telefon! Es war so schön, dass sie sich damals bei mir gemeldet hatte! Ob sie mir heuer wieder so einen kleinen Gruß nun auf ihre Weise zukommen lässt...? Sylvester wird heuer auch nicht das sein, wie vor all den Jahren zuvor! Sylvester werde ich eine Kerze für Sofia anzünden, damit sie auch bei uns sein kann! Ich kann ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich sie vermisse!


Ihre Stephanie Schmidmair

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Steffi Schmidmair schrieb am 09.12.2004 um 10:13:

Für Sofia

Liebe Sofia,

Vor fast einem Jahr bist Du von uns gegangen,

ich habe dich in diesem einsamen Jahr so vermisst.
Du hast bei mir eine Lücke hinterlassen, eine Lücke, die keiner mehr flicken kann.

Ich bin froh Dich gekannt zu haben. Deine
Lebenslust die du verbreitet hast, wenn
wir uns getroffen haben...
Aber meist war dir das gar nicht bewusst,
dass du mir immer ein Lächeln auf

meine Lippen gezaubert hast!

Jetzt, wo es schon fast ein Jahr her ist,
dass du von uns gegangen bist,
kommt alles wieder hoch...
Die Erinnerungen an die Todesnachricht von dir, das alles nicht wahrhaben wollen...
einfach nun einsam und alleine sein...

Es ist alles so schwer, seit du nicht mehr an meiner Seite bist.
Es ist nicht gerade einfach, ohne seinen besten Freund durchs Leben zu gehen.

Es ist nicht einfach, wenn man weiß, es ist niemand mehr da, der einen auffängt und aufbaut, wenn es einem schlecht geht.

Gerade du, der einzige Mensch, bei dem ich mich je sicher und wohl gefühlt habe...
Der einzige Mensch, der mich je verstanden hat.Zu dem ich kommen konnte, wenn ich
Probleme hatte...

Weißt du noch in der 5. Klasse
Gymnasium, wo du und ich immer gehänselt

wurden... Da haben wir uns zusammen-
getan und wir wurden gemeinsam stark
gegen die ganze Welt...

Jetzt weiß ich zwar, dass du immer
für mich da sein wirst... in meinen Gedanken,
Aber ich kann dich nicht mehr um Rat fragen...
Das macht mich fertig....!!!!


Hätte ich einen Wunsch frei, so würde ich die Zeit zurück drehen, dich wieder zum Leben erwecken, dich davon abhalten

Liebe Sofia, ich danke dir für alles, was du je für mich getan hast, für deine Freundschaft und dafür, dass ich dich kennen lernen durfte.Glaube nicht, dass ich dich jemals vergessen werde!
Im Gegenteil.
Ich werde dir wieder und wieder schreiben, damit jeder Mensch sieht, dass ich in dir einen wahren Freund gefunden hatte...



Ich werde dir wieder und wieder schreiben, damit jeder Mensch sieht, dass ich in dir einen wahren Freund gefunden hatte...

Ich wünsche Dir alles Gute,
dort oben an Gottes Seite,
mögest Du gut aufgehoben sein,
ich hab Dich lieb.

Für Sofia

von deiner Steffi Schmidmair

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Karpantis schrieb am 20.11.2004 um 20:05:

Gedanken

Ein Jahr ist vergangen.
Doch vergessen habe ich nicht. Wie könnte ich auch jenen Tag vergessen? Selbst dann, wenn mich das Alter zerbrochen hat, werde ich immer noch an ein Geschöpf zurückdenken müssen, das verzweifelt genug war, nicht alt werden zu wollen.
Die Zeit bleibt nicht stehen und manche von uns müssen laufen, um nicht zurückzubleiben. Sie heilt keine Wunden,

sie gönnt uns nur ab und zu ein wenig Ruhe, indem sie uns vergessen lässt.
Und dennoch wünschte ich mir, ich könnte sie zurückdrehen.
So weit, um einem jungen Mädchen in die Augen zu sehen und zu sagen: "Kind, was machst du denn da?"
Aber nun...
nun ist sie dahin und träumt im ewigen Schlaf. Und irgendwann über dem Regenbogen werde ich sie wiedersehen, wenn sie lacht.


Wir dürfen nicht vergessen, wenn wir aus Fehlern der Vergangenheit lernen wollen,
auch wenn es bedeutet, dass der Schmerz ewiglich sein wird und wir letztendlich den Wettlauf mit der Zeit verlieren werden...

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